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Nachhaltigkeit und Spiritualität? - Ja, genau! Ökospiritualität ...

Beschäftigen Dich Fragen wie
  • Was ist der Sinn des Lebens? Was ist meine Aufgabe oder Berufung darin? Welchen Beitrag an eine "bessere Welt" kann ich leisten?
  • Was sind meine persönlichen Wertvorstellungen, was ist meine eigene Ethik? Wie kann ich mir selber "treu" sein und bleiben?
  • Was bringt mir innere Ruhe, Gelassenheit und inneren Frieden? Was gibt mir Lebensfreude, was "nährt" mich innerlich?
Wenn Du beginnst, Deine innere Weisheit, die Stimme Deines Herzens, wieder zu entdecken und auf sie zu hören, wenn Du Deine ethischen Prinzipien hinterfragst und neu definierst,  wirst Du unweigerlich auch Dein alltägliches (Konsum-)Verhalten hinterfragen. Du wirst bemerken, dass Lebens-Sinn und innerer Friede nur dauerhaft sein können, wenn unser Alltags-Handeln durch Verantwortungsübernahme und liebevoll-achtsamen Umgang gegenüber der Natur geprägt ist. Möglichkeiten für Einzelne gibt es genug, Themen und Gruppierungen, denen Du Dich anschliessen könntest, ebenfalls ..."Die Qualität des Seins bestimmt die Qualität des Tuns" (Thich Nhat Hanh)

Ich bin überzeugt, dass unser aller Lebensaufgaben immer "doppelt" sind: es gibt "innere" Aufgaben (Selbstentwicklung, spirituelle Entwicklung) und "äussere" Aufgaben (Beitrag zu einer "besseren" Welt und einem nachhaltigen Umgang mit der Umwelt). Meistens sind die beiden Bereiche eng miteinander verknüpft und bedingen bzw. ergänzen sich gegenseitig. Spiritualität, die alltagstauglich wird, nenne ich deshalb gerne Ökospiritualität.

Das ist Dir alles zu wenig KONKRET?
Du möchtest -täglich- einen eigenen, wesentlichen Teil zu einer NACHHALTIGEREN WELT beitragen? Du möchtest Deine öko-spirituelle Ethik an jedem einzelnen Tag umsetzen?

Dann sieh und hör Dich ein bisschen um: alles, was unsere Welt verdreckt, was unsere Ressourcen für die Herstellung absurder, überhaupt nicht lebensnotwendiger Gegenstände verschleisst, was die Natur - Tiere, Pflanzen, Landschaften - vergiftet oder die Arbeitsbedingungen in armen Ländern beschämend schlecht hält, wird von KonsumentInnen täglich gekauft!

Du kannst ab sofort mit der "Umsetzung" beginnen: fair gehandelte und biologisch produzierte Lebensmittel kaufen, Abfall vermeiden oder mindestens recyceln, Autos und Maschinen (auch für Heim-WerkerInnen) teilen, Kleider reparieren, tauschen oder upcyceln, für Kinder und ältere Menschen in der Nachbarschaft gemeinsam kochen.............. Die Möglichkeiten sind - auch "im Kleinen" - ungezählt: viele Projekte/Ideen, welche im Film "Tomorrow" gezeigt werden, lassen sich auch auf kleinere Dimensionen im "nur" nachbarschaftlichen Bereich herunter transformieren!. In meinen Literatur-Tipps sowie bei den Links findest Du zum Anfangen ebenfalls einige Impulse.

Auch da sind genau Deine einzigartigen Ideen und Beiträge wichtig!